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Schöne Literatur

Das Institut

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Montag, 29 Juni 2020

Von Stephen King

Das neueste Werk des King of Horror.

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

HEYNE Verlag (Inhaltsangabe und Cover)

768 Seiten

ISBN: 978-3-453-27237-8

Leseempfehlung von Renate Roters, Büchereiteam:

Das Buch gefällt mir sehr gut. Es ist nicht nur sehr spannend, sondern auch menschlich anrührend. Ein typischer Stephen King eben - nichts für schwache Gemüter. Eine Mischung aus Psycho und Thriller.

 

Muttertag

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Montag, 15 Juni 2020

Von Nele Neuhaus

Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

Kriminalroman

Ullstein Verlag (Inhaltsangabe und Cover)

560 Seiten

ISBN: 9783550081033

Leseempfehlung von Wally Wagner, Büchereiteam:

Ich habe das Buch verschlungen, ich mag die Charaktere der Ermittler und finde sie sympathisch und menschlich.

Im neuesten Krimi um das Ermittlerteam Pia Sander und Oliver von Bodenstein spielt wie in jedem Buch auch das private Umfeld eine Rolle. Geschehnisse aus der Vergangenheit holen die Personen der Gegenwart wieder ein. Das Motiv des Täters ist bald klar, über seine Person kann man aber lange rätseln. Und das erste Opfer ist nicht der, für den man ihn gehalten hat. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend, es tun sich Abgründe auf, aber ohne abstoßende Brutalität. Nele Neuhaus schreibt in einem angenehmen Stil, den man gerne liest. Ein toller deutscher Krimi!

 

 

 

Der Wal und das Ende der Welt

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Montag, 08 Juni 2020

Von John Ironmonger

Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?

 

S. FISCHER VERLAG (Inhaltsangabe und Cover)

Gebunden, 476 S.

978-3-10-397427-0

Leseempfehlung von Susanne Bühler, Büchereiteam:

Als ich das Buch vor etwa einem Jahr gelesen habe, konnte noch keiner ahnen, wie sehr es der momentanen Realität nahe kommt.

Die Geschichte von Joe Haak ist ein etwas schräger Roman voller Wahrheit und Wärme über das, was im Leben wirklich zählt: Zusammenhalt und Menschlichkeit. Eine schön zu lesende Geschichte über soziales Handeln und eine funktionierende Gemeinschaft. Ein bisschen hat sie mich an das Buch 'Die Wand' von Marlen Haushofer erinnert.

Es ist ein Buch, das ich bestimmt noch einmal lesen werde.

Fever

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Samstag, 07 Dezember 2019

Von Deon Meyer

»Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.«

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.

 

Übersetzer/in Stefanie Schäfer
Gebunden mit Schutzumschlag, 702 Seiten
Rütten & Loening
978-3-352-00902-0

Leseempfehlung von Renate Roters, Büchereiteam:

Weltweit ist ein Fieber ausgebrochen und hat fast die ganze Menschheit ausgelöscht. Ein Virus hat mutiert – nur wenige sind immun dagegen und haben überlebt. Der Strom ist weg, es gibt kaum noch Benzin. Ort der Handlung: Südafrika. Der 13jährige Nico ist mit seinem Vater im Truck unterwegs auf der Suche nach anderen Überlebenden. Die Menschen müssen sich die Zivilisation neu erobern, bzw. neu erlernen.

 Auf dem Klappentext steht: ‚Ein spannendes Epos mit einem wunderbaren Helden‘ – dem kann ich mich nur anschließen. Das Buch ist nicht nur ein Thriller. Es ist die Geschichte eines Katastrophen-Szenarios, so fesselnd und unterhaltsam, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

 Sehr lesenswert!

 

 

Liebes Kind

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Montag, 07 Oktober 2019

Von Romy Hausmann

Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

dtv premium, 432 Seiten,

ISBN 978-3-423-26229-3

Leseempfehlung von Kristin Draeger, Büchereiteam:

Im Buchdeckel heißt es: „Er macht den Tag und die Nacht. Am ersten Tag verliere ich mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn. Dafür habe ich jetzt zwei Kinder und eine Katze. Einen Mann habe ich auch. Er ist groß, hat kurzes, dunkles Haar und graue Augen. Unsere Fenster hat er mit Dämmplatten verschraubt. Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott.

 

Viele Leser mögen jetzt denken: „Das habe ich doch alles schon mal gelesen“ – nicht zuletzt im Roman „So dunkel der Wald“ von Michaela Kastel. Doch das ist das Schöne an diesem Thriller! Romy Hausmann versteht es, diese Erwartung völlig umzukehren, stattdessen den Leser auf falsche Fährten zu führen, deren Auflösung immer wieder für Verblüffung sorgen. Besonders ist auch, dass das Buch dort beginnt, wo andere enden, nämlich mit der Flucht des Entführungsopfers Lena und der Kinder aus einer Hütte im Wald. Romy Hausmann gelingt es dabei, die Erzählperspektiven auf schockierende und zugleich emotionale Weise zu wechseln. Zum einen die verängstigte und labile Lena, zum anderen die kindliche Sicht der in ihrer Entwicklung zurückgebliebenen Hannah, die die Welt aus einer so eigenen Sichtweise beschreibt und nicht zuletzt dem Vater Matthias, dem man nach den langen Jahren der Ungewissheit jeden Fehltritt verzeihen möchte. Während Lenas Leben während ihrer Entführung zwanghaft geregelt war (Mahlzeiten, Toilettengänge und Lernzeiten waren minutengenau vorgegeben) versucht sie sich nun wieder schrittweise in der Freiheit zurecht zu finden. Doch der Albtraum scheint mit der Flucht noch nicht zu Ende…


 

 

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