• Bücher, Bücher, Bücher ...
  • Vorlesestunden für Groß und Klein
  • Unsere gemütliche Lese- und Vorleseecke
  • Spielenachmittage

Schöne Literatur

Vorgestellte Autoren vom 22. Februar 2018

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Sonntag, 04 März 2018

Lektüre zum Abschalten, zur Zerstreuung und als Bettlektüre geeignet

 

Arthur Escroyne

Unter diesem Autorennamen des angeblich "36. Lord of Sutherly", für den es keinen auffindbaren biographischen Nachweis gibt, erscheinen die Kriminalromane, in denen "Arthur Escroyne" erzählt, wie er seiner Verlobten Detective Inspector Rosemary Daybell beim Lösen von Kriminalfällen hilft.

Die Vita des Autors wird vom Verlag wie folgt kommuniziert:
"Harold Philip Arthur Escroyne ist der 36. Earl of Sutherly. Nach seinem Kunststudium arbeitete er als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller. Lord Escroyne ist für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht (Iris aphylla) über die Grenzen der Grafschaft hinaus bekannt. Der passionierte Gärtner gewann zahlreiche Preise. Er ist verlobt mit der Kriminalkommissarin Rosemary Daybell und lebt mangels Vermögen mit ihr auf dem baufälligen Familiensitz.

Der Killer im Lorbeer

Aufschrei in Ascott

Schüsse im Shortbread

Mit Schirm, Charme und Kanone

Die Kirschen in Nachbars Garten

 

Remy Eyssen

Remy Eyssen (Jahrgang 1955) geboren in Frankfurt am Main, studierte Kommunikationswissen-schaften an der Ludwig-Maximilians-Universität und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Er verbrachte schon als Schüler viele Sommer mit Eltern und Geschwistern in der Provence. Auch später war er immer wieder in Südfrankreich, wohnte in Le Lavandou und in Bormes les Mimosas.
Nach dem Studium fuhr er mit dem Motorrad durch Zentral- und Südamerika. Es folgten Aufenthalte in New York, Los Angeles und Paris.


Remy Eyssen arbeitete als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, später als freier Autor für Tageszeitungen und Magazine. Schwerpunkte seiner Arbeit waren immer wieder Reportagen über große Kriminalfälle.


In den der 90er Jahre entstanden erste Drehbücher für eine Serie des Hessischen Rundfunks. Bis heute folgten mehr als 100 weitere Stücke für alle großen deutschen Fernsehsender im Genre Krimi und Thriller.

Tödlicher Lavendel

Schwarzer Lavendel

Gefährlicher Lavendel

 

Petra Durst-Benning

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Vor der Karriere als Schriftstellerin stand eine fundierte Ausbildung. Petra Durst-Benning besuchte das Gymnasium und absolvierte eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Wirtschaftskorrespondentin und Übersetzerin.

Ihre Laufbahn als Schriftstellerin startete Petra als Sachbuchautorin. Durch ihren Ehemann ermutigt, band sie schließlich die Zeit der Aufstände 1514 und des Bauernkrieges 1524/25, die sie persönlich sehr bewegte, in einen historischen Roman ein. Das Resultat ist "Die Silberdistel", ihr Debütroman, erschienen 1996. Es folgte eine ganze Reihe historischer Romane, bevor Petra Durst-Benning im Jahr 2015 den Sprung in die Gegenwartsliteratur wagte.

Mit ihrer "Maierhofen-Reihe" ist sie ebenfalls sehr erfolgreich.

Solang die Welt noch schläft (Die Jahrhundertwind Trilogie)

Die Champagnerkönigin

Bella Clara

Die Glasbläserin (Die Glasbläser-Saga)

Die Amerikanerin

Das gläserne Paradies

Kräuter der Provinz (Die Maierhofen-Reihe)

Das Weihnachtsdorf

Die Blütensammlerin

Antonias Wille

Das Blumenorakel

Die Liebe des Kartographen

Die russische Herzogin

Die Salzbaronin

Die Samenhändlerin

Die Silberdistel

Die Zarentochter

Die Zuckerbäckerin

 

Gabriella Engelmann

Gabriella Engelmann wurde in München geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Im Jugendalter zog sie mit ihrer Mutter nach Hamburg, wo sie auch heute noch wohnt. Sie ist gelernte Buchhändlerin, arbeitete als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages, als Lektorin und Literaturscout. Ihr Debütroman „Die Promijägerin“ erschien am 1. Dezember 2004. Heute schreibt sie Romane, Kinder- und Jugendbücher.

Eine Villa zum Verlieben

Inselzauber

Inselsommer

Wildrosensommer

 

 

 

 

22.02.2018, Susanne Bühler

Pawlowa - oder Wie man eine Eselin um die halbe Welt schmuggelt

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Sonntag, 25 Juni 2017

Von Brian Sewell

Die bezaubernde Geschichte von einem Mann, der alles stehen und liegen lässt, um eine junge Eselin zu retten.

Auf einer Reise in Pakistan sieht Mr B, ein britischer Gentleman, eine kleine Eselin: Ihr Rücken ist vollbepackt, ihre dünnen Beine zittern unter der schweren Last. Kurzerhand springt Mr B aus dem Wagen, fest entschlossen, sich um das Tier zu kümmern und es mit nach Hause zu nehmen. Das einzige Problem: Sein Zuhause liegt in London und ein Esel kann nicht im Flugzeug reisen. Also begeben sich Mr B und Pawlowa, wie er die Eselin von nun an nennt, auf eine lange Reise durch den Nahen Osten bis nach Europa – zu Fuß. Sie werden über Grenzen geschmuggelt, von Drogendealern aufgegabelt, sie entspannen im Hamam, kreuzen die Seidenstraße und speisen mit Diplomaten. Eine liebenswerte Geschichte, die von der Kraft der Freundschaft erzählt und uns zeigt, wie farbenprächtig unsere Welt ist, wie fremd und nah zugleich – ein wunderbares Buch für Groß und Klein.

Aus dem Englischen von Claudia Feldmann Illustriert von Sally Ann Lasson

Erschienen: 06.03.2017

Inselverlag
Gebunden, 172 Seiten
ISBN: 978-3-458-17700-5

Leseempfehlung von Anne-Marie Fendt, Büchereiteam:

Diese Geschichte habe ich mit großer Freude, ja Anteilnahme gelesen. Mr B’s unbedingte Zuneigung zu ‚seiner‘ Eselin, die Strapazen, die er auf sich nimmt, die interessanten Begegnungen, die große Hilfsbereitschaft, die er erfährt, und auch die Einblicke in die Lebenswelt der Länder, die er durchquert – all das lässt das Herz aufgehen. Und ganz besonders das 'Happy End' ...

Nicht zu verwechseln mit Pavlova*, aber mindestens ebenso "wunderbar"!!!

*Pavlova ist eine mit Sahne und Früchten gefüllte Torte aus einer Baisermasse, die sowohl in Australien als auch in Neuseeland als ein Nationalgericht angesehen wird. Beide Länder beanspruchen die Erfindung der Süßspeise für sich.

 Bildergebnis für pavlova


Die Geschichte der Bienen

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Sonntag, 25 Juni 2017

Von Maja Lunde

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein                

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-75684-1

€ 20,00          

Verlag: btb       

Erschienen: 20.03.2017

Leseempfehlung einer Büchereimitarbeiterin:

Dieser Roman hat mir gefallen, weil er auf spannende Weise anhand dreier Familien zu verschiedenen Epochen das Entstehen der professionellen Imkerei schildert und dann deren industrielle Nutzung. Das führt letztendlich für die Menschen zur Katastrophe, denn weltweit verschwinden die Bienen. Dies löst eine nie gekannte Hungersnot aus. Aber am Ende scheint es doch wieder Hoffnung zu geben. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und zeigt auch auf, wie in der Natur alles zusammen hängt.

 

Gehen, ging, gegangen

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Sonntag, 14 Mai 2017

Von Jenny Erpenbeck

Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum
Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Roman

352 Seiten                                                  

ISBN: 978-3-8135-0370-8     

Erschienen: 31.08.2015

Knaus Verlag

Leseempfehlung einer Büchereimitarbeiterin:

Das Buch hat mir gut gefallen. In einer ruhigen, unaufgeregten Art und Weise erzählt die Autorin von den Schwierigkeiten eines pensionierten Professors, der zufällig mit Flüchtlingen aus Afrika in Kontakt kommt. Er lernt deren Leben in ihren Unterkünften kennen und will helfen. –

Außer uns spricht niemand über uns

Veröffentlicht in Schöne Literatur, am Sonntag, 14 Mai 2017

Von Wilhelm Genazino

Man versteht natürlich, dass Carola ihren Partner zuweilen nicht mehr erträgt. Er hat sich als gescheiterter Schauspieler und Radiosprecher in einer bequemen Mittelmäßigkeit eingerichtet. Nur in Notfällen kann er von seiner Freundin zu stärkeren Emotionen bewegt werden. Der Fall tritt ein, als Carola ihren Helden verlässt. Sie wird durch diese Notbremsung allerdings nicht glücklicher. Im Gegenteil. Wie der Zufall es will, erklärt sich die Mutter der entweichenden Freundin bereit, dem Verlassenen auszuhelfen. Kann sie ihn retten? Und will der überhaupt gerettet werden? Ob und wie, das steht in diesem so witzigen wie bösartigen Roman.

Roman, 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.07.2016
Hanser Verlag                                                     
ISBN 978-3-446-25273-8                                         

Leseempfehlung einer Büchereimitarbeiterin:

Es geht um Carola und ihren Partner, einen gescheiterten Schauspieler und Radiosprecher. Er hat es sich in der Dauerbeziehung und ihrer Mittelmäßigkeit bequem gemacht – und das ist anstrengend!

Das Buch hat mir gefallen, weil es witzig ist ohne oberflächlich zu sein. Obwohl es manches bösartig beleuchtet, hatte ich Mitgefühl mit den Personen.

 

[12  >>  

Über uns

Unsere Gemeindebücherei liegt im Ortszentrum unmittelbar neben dem Rathaus. Sie ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation zwischen Jung und Alt.

Die Gemeindebücherei St. Michael Fischach ist eine öffentliche Einrichtung des Marktes Fischach und der Katholischen Kirchenstiftung St. Michael Fischach. Entstanden ist sie aus der 1955 gegründeten Pfarrbücherei Fischach und ist seitdem dem Sankt Michaelsbund angeschlossen. Die gesamte Büchereiarbeit wird von einem ehrenamtlichen Team geleistet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Antolin

Antolin-RabeHier geht's zu Antolin.
Und wir haben die Bücher dazu.

Lesestart

logo lesestartEine Initiative der Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung und Bildung zur Sprach- und Leseförderung.

Bibfit

BibfitHier geht's zu Bibfit.
Informationen zum Programm.